Verlagsnummer 160001

2 Schweine in Australien

von Joe S. Nuts & Jo Piccol

 

Was passiert, wenn sich zwei testosterongesteuerte und trinkfreudige Provinz-Intellektuelle mit allerlei skurrilen Allüren und Eigenheiten from Austria auf den Weg nach Australia machen, um drei Wochen lang auf einem Roadtrip entlang der Ostküste von Sidney nach Cairns den Urlaub ihres Lebens zu verbringen?


Ausgestattet mit einer Schweinemaske aus Gummi, zwei als Zipflbobs bezeichneten Wintersportgeräten (!) und einer vollen Ladung hochkarätigen Rotweins im Frachtraum ihres klapprigen Campers, stolpern der snobistische Burgenländer und der erdige Steirer auf der Suche nach spannenden Erlebnissen, Spaß und amourösen Abenteuern von einer wahnwitzigen und grotesken Situation in die nächste.
Ob als unfreiwillige Nacktflitzer im Nobelhotel, als verhinderte Karaoke-Stars in einem schmierigen Nachtclub, als seekranke Tauchamateure am Great Barrier Riff oder als von kolossalem Pech verfolgte Möchtegern-Casanovas - die 2 Schweine in Australien machen dem Titel ihrer satirischen Reisetagebücher in jeder Hinsicht alle Ehre.


Die mit Illustrationen von Bernd Püribauer adäquat bebilderte Erzählung der Begebenheiten aus den unterschiedlichen Perspektiven der beiden Protagonisten (ergänzt um die penible Erläuterung einschlägiger Dialektausdrücke) ist nichts für zarte Gemüter: brachial, kompromisslos, ordinär, sexistisch, politisch völlig unkorrekt - und vor allem saukomisch.
Ein unterhaltsames Buch für Männer - und für Frauen, die die wahre Natur der Männer entdecken wollen.

 

 

 

 

 

 Verlagsnummer: 160002

Anstaltsnotizen

Elegien aus der Minus-Welt

von Jo Piccol

 

Die jugendliche Rebellion gegen eine Gesellschaft, deren zwanghafte Strukturen als Fluchtmechanismen gegen die Erkenntnis existentieller Sinnlosigkeit dienen - das ist das Hauptthema der "Anstaltsnotizen" von Jo Piccol.

 

Mit der Verleugnung aller objektiven Werte mutiert der Konflikt zwischen dem Individuum und seinem persönlichen Empfinden sowie dem Nihilismus der Welt zu einem alptraumhaften Blick in menschliche Abgründe.

Mit schockierender Radikalität und bizarren (Sprach-)Bildern wird in den einzelnen Texten eine elegische Collage aus Angst und Gewalt, Macht und Ohnmacht, Sexualität und Tod entworfen - Schreiben im Angesicht des Nichts als brachialer Gegenentwurf zu den vielfältigen normativen Weltbildern, die die heutige Kultur in ihrem Bauchladen anzubieten hat.

 

Für klassische lyrische Formen, zum Selbstzweck hochstilisierte Wortkünsteleien und romantische Schönmalerei bleibt in dieser literarischen Eruption kein Platz, auch wenn sich der Autor einer höchst eigenständigen, artifiziellen Sprachtechnik bedient - seine persönliche Form, um immer wieder auf schmerzhafte Weise zu insistieren, daß sehr wohl sein kann, was für viele nicht erträglich ist.

 

Die "Anstaltsnotizen" von Jo Piccol wurden erstmals 1995 veröffentlicht und liegen hier in einer erweiterten und überarbeiteten Fassung mit Illustrationen von Armin Karner vor.

 

 

 

 Verlagsnummer: 160003

COPY-KILLA

Eine Wiener Kriminalgeschichte

von Jo Piccol

 


" Ein kaltlblütiger Serienmörder macht Wien unsicher. Der geheimnisvolle "Copy-Killa schickt höhnische Nachrichten im Stil seines berühmt-berüchtigten Vorgängers Jack the Ripper an die Polizei, in denen er den "Mord als schöne Kunst betrachtet" propagiert. Bald müssen die ermittelnden Beamten erkennen, dass der Killer nicht bloß andere Täter und deren Methoden kopiert, sondern seinem eigenen manischen Muster folgt. Ein Katz- und-Maus-Spiel beginnt, bei dem der Mörder den Polizisten immer einen Schritt voraus ist ...

 

Copy-Killa" ist eine köstliche Parodie auf klassische Kriminalgeschichten ebenso wie ein ambitioniertes Stück Thrill, das mit seinen gewitzten Zitaten und Anspielungen auf das Genre selbst sowie auf reale und mediale Vorbilder eine Meta-Story-in-der-Story konstruiert und so quasi zur "Persiflage auf die Persiflage" wird.


In einem eigens geschriebenen Vorwort zu seiner kurzen Story eröffnet der Autor Jo Piccol einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen auf die Entstehung seiner ur-wienerischen "Crime Story" und seine Inspirationsquellen. Als Bonus gibt es "blutige" Illustrationen von Julia Hofmann.